Autor(en)
Tax, Petrus
Titel
ERHÖHTER MUT DES RITTERS DURCH VERGEGENWÄRTIGUNG SEINER VROUWE? Striptease und Segen, Textkritik und Deutung in zwei Szenen des 'Jüngeren Titurel'
Teil von
  • Zeitschrift für deutsches Alterthum und deutsche Litteratur, 2010, Vol.139(2), pp.153-159
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Beschreibungen
In Erecs Kampf mit Mabonagrin läßt dieser sich durch die schoene seiner Partnerin inspirieren (v. 9172-9179 - wie Erec früher), für Erec selber aber gilt jetzt (Enite war bei diesem Kampf nicht anwesend): ze swelhen zÎten / er gedâhte an vrouwen ÊnÎten, / sô starcten im ir minne / sÎn herze und ouch die sinne, / daz er ouch mit niuwer maht / nâch manlÎcher tiure vaht (v. 9182-87). In Str. 1279 preist er Sigune zunächst in hochrhetorisch geblümter Sprache und bittet sie um einen Kuß, dann gleich anschließend doch noch - im Hinblick auf das Gelingen seiner Expedition - um eine weitere Gunst (1280): Ob miner vert ein seld, ein heil von dir, vil sÚze geschehe, so daz ich sunder lach ["Tuch"] ein teil dines blanken libes hie gesehe, die epfel ungevelschet uf blÚndem rise? des ist mine herze gerende fur alle wunschel zwi ["Wünschelrute"] in paradise.2 Darauf antwortet Sigune (1282-1285): 'Ich vreu mich dirre maeren, ob ich also kan tiuren gen der sorgebaeren verte dinen lip, den gar gehiuren.'...
Format
Sprache(n)
Deutsch
Identifikator(en)
ISSN: 00442518
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Schlagwörter
German Literature, 400-1499 Medieval Period, Der Jüngere Titurel, Textual Editing, Languages & Literatures
Systemstelle
Signatur
Die Universität der Informationsgesellschaft