Autor(en)
Pietsch, Cathrin Dagmar
Titel
Die Reform des deutschen Medizinstudiums 1901
Ort / Verlag
Halle, Saale: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Erscheinungsjahr
2010
Links zum Volltext
Quelle
FIS Bildung Literaturdatenbank (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung)
Beschreibungen
Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Reform des deutschen Medizinstudiums 1901. Es werden die Ursachen, die zu den Veränderungen im Medizinstudium führten, erörtert, der Weg der Reform erläutert und die Ergebnisse der Studienreform aufgezeigt. Eine besondere Rolle bei der Durchführung der Studienreform spielte Friedrich Theodor Althoff, der von 1882 bis 1907 im preußischen Kultusministerium für die Hochschulpolitik verantwortlich war. Nach über zehnjähriger Bearbeitungszeit konnte die Reform des deutschen Medizinstudiums am 28.05.1901 abgeschlossen und in Kraft gesetzt werden. Wesentliche Neuerungen, die sich aus der Reform für die Studenten ergaben, waren die Verlängerung des Studiums auf zehn Semester, die Einbeziehung neuer Fachrichtungen in den Studienplan und die Einführung eines Praktischen Jahres. Die Studienzulassung dehnte sich neben Abiturienten der humanistischen Gymnasien auf Abgänger der Realgymnasien aus. Mit der neuen Prüfungsordnung war eine erhebliche Erweiterung des wissenschaftlichen und praktischen Unterrichts an den medizinischen Fakultäten verbunden. (Orig.).
Format
Sprache(n)
Deutsch
Identifikator(en)

Weiterführende Literatur

Empfehlungen zum selben Thema automatisch vorgeschlagen von bX
Die Universität der Informationsgesellschaft