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Autor(en)
Juling, W.; Maurer, A.
Titel
Karlsruher Integriertes InformationsManagement KIM
Teil von
  • Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation, 2005, Vol.28(3), pp.169-175
Ort / Verlag
Walter de Gruyter GmbH & Co. KG
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Beschreibungen
Verwaltungsprozesse und deren Unterstützung durch IT-Dienste an den Universitäten sind heute durch zwei wesentliche Merkmale gekennzeichnet. Auf der einen Seite gibt es Teilbereiche, die sehr effizient arbeiten und auf ihre Bedürfnisse angepasste Lösungen haben, auf der anderen Seite bestehen in den bereichsübergreifenden Prozessen hohe Defizite und Medienbrüche. Auf Grund des Strukturwandels an den Universitäten erfahren die übergreifenden Prozesse und deren Effizienz eine immer größere Bedeutung. Als Folge dieser Entwicklung hat sich die Universität Karlsruhe entschlossen ein Projekt aufzusetzen, das ein umfassendes integriertes Informationsmanagement zum Ziel hat. Im Rahmen dieses Projektes werden nicht die bisherigen Verfahren und zu Grunde liegenden Systeme ausgetauscht. Die Optimierung der Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen, wie der zentralen Verwaltung, den Fakultäten, Instituten und Lehrstühlen sowie Rechenzentrum und Bibliothek, soll vor allem durch eine erhöhte Konsistenz der Geschäftsprozesse und eine Verkürzung der Entscheidungswege erzielt werden. Dazu wurden im ersten Schritt die notwendigen Organisationsstrukturen und Entscheidungsgremien eingerichtet, die Voraussetzung für die Implementierung eines integrierten Dienstleistungssystems sind. Auf dieser Grundlage wird nun eine technische und organisatorische Infrastruktur geschaffen, die basierend auf einer integrierten service orientierten Architektur die Möglichkeit eröffnet, Dienstleistungen von Systemen und Einrichtungen in einen gesamtuniversitären Kontext zu integrieren und anzubieten.
Im ersten Teil des Beitrags werden Organisationsstrukturen, Vorgehensweise und Ziele des Projektes „Karlsruher Integriertes InformationsManagement“, kurz „KIM“, vorgestellt. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die konkrete Architektur, dabei wird im Speziellen die Methodik der Prozessmodellierung und ihre Abbildung auf konkrete Dienste im Sinne einer integrierten Service Architektur dargestellt. Abschließend wird ein Überblick zu den weiteren Aktivitäten gegeben.
Format
Sprache(n)
Identifikator(en)
ISSN: 0930-5157
DOI: 10.1515/PIKO.2005.169

Weiterführende Literatur

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