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Autor(en)
Boden, Petra
Titel
Reformarbeit als Problemlösung. Sozialgeschichtliche und rezeptionstheoretische Forschungsansätze in der deutschen Literaturwissenschaft der 60er und 70er Jahre – eine Vorbemerkung und drei Interviews
Teil von
  • Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, 2003, Vol.28(1), pp.111-170
Ort / Verlag
Walter de Gruyter GmbH & Co. KG
Links zum Volltext
Quelle
Walter de Gruyter GmbH
Beschreibungen
In den nachfolgend abgedruckten Interviews berichten die Literaturwissenschafter Wolfgang Iser, Walter Müller-Seidel und Eberhard Lämmert über die kognitiven und strukturellen Veränderungen, die sich im Rahmen der westdeutschen Hochschulreform am Ende der 60er Jahre vollzogen haben. Sie verorten diese Veränderungen sowohl in der Geschichte der Literaturwissenschaft als auch im Kontext der Studentenunruhen, die ab 1967 eskalierten und den Reformdruck vor allem auf die lehrerausbildenden Fächer enorm verstärkten. In der Vorbemerkung werden diese von diesen und anderen Literaturwissenschaftlern maßgeblich mitbestimmten Reforminitiativen in bezug gesetzt zu den 20er und 90er Jahren, in denen die Literaturwissenschaft unter einem vergleichbaren Veränderungsdruck stand. Daran wird sichtbar, daß Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung unverzichtbare Instrumente der disziplinären Selbststeuerung sind.
In the following interviews, literary critics Wolfgang Iser, Walter Müller-Seidel, and Eberhard Lämmert report the cognitive and structural changes which occurred during the West German at the end of the 1960s. They situate these changes both within the history of literary criticism and within the context of the student revolts, which escalated after 1967 and increased pressure for reform, particularly in the field of teacher training. The introduction compares this period of initiatives, which was significantly influenced by the above-mentioned critics, to the 1920s and 1990s when literary criticism was exposed to a similar pressure for change. This shows that the history of science (“Wissenschaftsgeschichte”) and the science of science (“Wissenschaftsforschung”) are indispensable instruments of self-regulation within the discipline.
Format
Sprache(n)
Identifikator(en)
ISSN: 0340-4528
DOI: 10.1515/IASL.2003.1.111

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