Autor(en)
Schüßler, Meike; Müller, Frank; Rauschning, Dominic
Titel
Nicht alles Milchglas ist COVID-19 – Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie als Differenzialdiagnose
Teil von
  • Deutsche medizinische Wochenschrift, 2021-04, Vol.146 (9), p.603-607
Ort / Verlag
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany: Georg Thieme Verlag KG
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Beschreibungen
Zusammenfassung Anamnese und klinischer Befund  Ein 68 Jahre alter männlicher Patient mit einer Psoriasis und einem bullösen Pemphigoid als Grunderkrankungen entwickelte unter einer länger anhaltenden, höher dosierten immunsuppressiven Therapie mit Methylprednisolon eine klinische Beschwerdesymptomatik mit trockenem Reizhusten, einer progredienten Dyspnoe und Fieber. Untersuchungen und Diagnose  Im CT-Thorax zeigten sich beidseitige Milchglasinfiltrate. Nach Ausschluss von COVID-19 wurde eine Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (PCP) nachgewiesen. Therapie und Verlauf  Es wurde daraufhin eine entsprechende hochdosierte Therapie mit Trimethoprim-Sulfamethoxazol zeitnah eingeleitet. Gleichwohl entwickelte sich ein komplizierter Verlauf mit bakterieller Superinfektion und pulmonaler Aspergillose sowie ARDS.  Diskussion und Folgerung  In Abgrenzung zu COVID-19 werden der typische Verlauf sowie Diagnostik und Therapie der Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie diskutiert. Es wird insbesondere darauf abgehoben, dass auch in einer Pandemiesituation nicht alle Milchglasinfiltrate im CT-Thorax-Bild auf COVID-19 zurückzuführen sind. Mögliche Differenzialdiagnosen sollten stets bedacht und in der Diagnostik berücksichtigt werden.
Format
Sprache(n)
Deutsch
Identifikator(en)
ISSN: 0012-0472
ISSN: 1439-4413
DOI: 10.1055/a-1391-4403
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Schlagwörter
Kasuistik
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